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Butterfly80 » blog » tierisch wild

tierisch wild

     
14.03.2007 15:41

Löwen



Merkmale und Aussehen:

Ein Kater erreicht eine Länge von 220-330 cm und ein Gewicht von bis zu 180 Kilo. Nachweislich wurde in Kenia ein Kater mit einem Gewicht von 272 Kilo gewogen. Der Schwanz kann bis zu 1 Meter lang sein. Die Schulterhöhe beträgt ca 110 cm.
Weibchen da gegen wiegen im Schnitt 120-150 Kilo mit einer Schulterhöhe von 1 Meter. Die Schwanzlänge beträgt ca. 60-80 cm.

Bei guter Fütterung wie zum Beispiel in einem Zoo kann ein Kater ein Gewicht von 250 Kilo haben und ein Weibchen bis 180 Kilo.
In der freien Wildbahn werden die Kater 10 Jahre und die Weibchen meistens bis zu 15-16 Jahren alt. In Zoo´s erreichen sie ein Alter von bis zu 22 Jahren.





Lebensraum:

Früher war der Löwe weit verbreitet in Europa. Ist aber da vor ca. 2000 Jahren ausgestorben. Derzeit gibt es noch 10 Unterarten, wobei der asiatische Löwe am gefährdesten ist. Man findet ihn nur noch im GIR-National Park in Indien.





Löwenbestände:

asiatischer Löwe: 40-50
afrikanischer Löwe: 20 000

Die afrikanischen Verwandten hingegen sind in ganz Afrika anzutreffen. Sie leben meist in Nationalparks. Die Population wurde Mitte der 90. Jahren nahezu um 90% auf weniger als 20 000 Tiere dezimiert. Schuld daran war eine durch Büffel und Rinder eingeschleppte Viruserkrankung die TB. Dadurch befindet sich auch der afrikanische Löwe am Rande der Ausrottung.

Viele denken bei Löwen an Savanne und Wüste. Dennoch ist er aber auch in Wald- und Bergregionen vorhanden. In Athiopien - genau im Gebirge, lebt eine kleine Gruppe von Löwen auf einer Höhe von fast 4000 Metern.




Löwenarten/Unterarten:

Kaplöwen, Berberlöwen, Massailöwe, Transvaal-Löwen, Senegallöwen, Angolalöwen, Katangalöwen

bereits ausgestorben: Mosbacher Löwe, Höhlenlöwe, Ostsibirischer oder Beringia-Höhlenlöwe,
Amerikanischer Löwe


Der Löwe ist der einzige Kater mit einer Mähne. Anhand dieser kann man durchaus seine Kraft, Testosteronwert und den Ernährungszustand erkennen. Besonders lange, dichte und dunkle Mähnen zeugen von einem guten Zustand des Katers.

Bei einem Versuch hat man herausgefunden, dass Weibchen eher Männchen mit eben so einer Mähne bevorzugen. Man hat zwei lebensgroße Steifflöwen hergestellt und in der Savanne platziert. Einer mit besagten dunklen Mähne und einer mit blonder Mähne. Die Weibchen hatten nur kurzes Intersse an dem blonden Kater.

Die Mähne hat auch noch andere Funktion, außer Weibchen zu imponieren. Die Mähne dient auch zum Schutz bei Kämpfen und vor Kälte. Löwen sind die einzigen Katzen mit einer Quast am Schwanzende.




Paarung:

In den 4 Tagen der Empfängnisbereitschaft eines Weibchens, paaren sich die Löwen bis zu 3000 mal. Eine große Überlebenschance haben die Jungen, wenn die Weibchen Synchronschwanger sind. Da dann alle Weibchen des Rudels die Jungen säugen können. Damit erhöht sich auch die Überlebenschance der Welpen.







Löwen verstecken nach der Geburt, die meist abseits des Rudels versteckt stattfindet, ihre Jungen die ersten 7-9 Wochen. Die Welpen haben ein Geburtsgewicht von 1,5-2 Kilo. Nach 11 Tagen öffnen sie die Augen. Nach ca einem Monat können die Welpen schon sehr gut laufen. Gesäugt werden sie bis zum 10. Monat.







Jagdverhalten:

Löwen jagen meistens im Rudel was eine 30 % höhere Chance ergibt, erfolgreiche Jagden zu Ende zu bringen. Zu den Beutetieren gehören nicht nur Huftiere wie Zebra´s, Antilopen und Büffel, sondern auch Kleintiere wie Hasen und Warzenschweine. Reptilien und Amphibien fressen sie hin und wieder.

Jagen tun überwiegend die Weibchen. Der Löwe auch Pascha genannt kommt nur um sich seinen Anteil an der Beute zu holen. Dannach dürfen erst die Weibchen und zum Schluss die Jungen fressen.





Sonstiges:

Löwen schlafen 20 Stunden am Tag und werden eher in den Abendstunden und in der Nacht aktiv.
Wird ein Revier mit Weibchen von einem neuen Kater ( oder auch 2 Katern) übernommen, tötet dieser als erstes die Jungen des Rivalen um somit die Milchproduktion der Weibchen zu stoppen. Dadurch werden die Weibchen schneller wieder hitzig. Somit stellt der neue Pascha sicher, dass nur seine Gene weitergegeben werden. Es hat aber auch schon Rudel gegeben, wo die Weibchen ihren Kater verteitigt und die Eindringlinge erfolgreich in die Flucht geschlagen haben. Dies kommt aber sehr selten vor.













     

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